Manchmal erinnert mich irgendwas an dieses Lied, ein Klassiker von The New Raemon mit dem Titel Tú, Garfunkel:

Que mala memoria…
Y ahora compartirmos noches
Con el primero que pasa
Y abrazamos las cucharas
Para ver si alguna encaja
Y si trae comida china
El chino del oso panda
De repente se me enfria
Y el arroz se me atraganta

Yo soy simon tu garfunkel
Yo soy simon tu garfunkel…

Live in Barcelona:

Und dann klickt es sich weiter, quasi wie im Autoplay, ich weiß auch nicht wieso, ein Stück von Nacho Vegas vom Album Actos inexplicablesEl ángel Simón:

Simón, desde que te fuiste tengo que decir
Que la verdad, no estamos nada mal sin ti
También es cierto que podríamos estar mejor
Pero ya ves, las buenas cosas mueren bajo el sol

Live in México:

Einer der ersten Blog-Posts, den ich an meinem ersten Arbeitstag im Neuen Jahr las, war Steve Klabniks thank u next. Neben vielen Fragen, die das aufwarf, machte es mich auf einen der großen Hits des Jahresendes 2018 aufmerksam, thank u, next von Ariane Grande :

Details zur Spotify- und YouTube-Rekorden sowie Analyse aller Film- und Textreferenzen gibt es bei Wikipedia und Genius. Inspiriert hat das Stück natürlich auch zu vielen Cover-Versionen – deren YouTube-Videos hat dann Nicholas Krgovich wiederum als Schnipselmaterial für das Video seiner Cover-Version genommen, die er aufnahm, weil es so perfekt zu seinem Album OUCH passte:

At one point I pulled over for gas and checked my phone and had a bunch of DM’s from friends and other people asking me if I’d heard the new Ariana Grande song — all remarking on the eerie thematic parallels between it and this album I had just put out called OUCH. So, after I filled the tank I put it on and listened to it twice. While it was playing the second time I got two more messages from people, one of them my boyfriend, suggesting that I cover it. And that was that, I had a fun assignment.

Stereogum

Neulich hatten wir schon ein erstes Stück von Ô Lake, am Freitag ist nun das Album namens Refuge erschienen. Cinematic Piano Electronica nennt Sylvain Texier das Genre und beim Namen seines Projekts hat er sich vom Gedicht Le Lac von Alphonse de Lamartine inspirieren lassen. Im Gedicht geht es um den Lac du Bourget und das Treffen mit seiner Muse Julie Charles, die nicht kommen konnte und kurze Zeit später an Tuberkolose starb. Als er zum See zurückkehrt, ist dort alles unverändert:

Surprised to find the natural setting unchanged and indifferent, he wished it could preserve some memory of their past happiness.
The poet sighs at the memory of a star-lit night on the lake with his muse, and laments the onrush of time that relentlessly carries one away from such happy moments.

In den Worten von Alphonse de Lamartine (oder gesungen von Pol Plançon):

Ô lac ! rochers muets ! grottes ! forêt obscure !
Vous, que le temps épargne ou qu’il peut rajeunir,
Gardez de cette nuit, gardez, belle nature,
Au moins le souvenir !

Wikipedia

Das ist vielleicht nicht der beste Post ever und vielleicht enthält er auch ein paar Rechtschreib-, Komma- und Stilfehler. Aber eins steht fest, das Debütalbum von Special-K alias Katrín Helga Andrésdóttir ist das beste Album für diesen ersten Februarfreitagabend!

Ein Hibernaculum ist ein Winterlager – und wer verspürt dieser Tage nicht auch manchmal den Wunsch, sich hinzulegen und bis zum Frühling durchzupennen. Den Soundtrack zum Hibernaculum, gefunden in einem Tweet von Shida Shahabi, hat jedenfalls das “Stationary Travels”-Blog:

Hibernaculum is Latin for “winter quarter”, a place where creatures seek shelter and refuge from the harsh elements while they go dormant for the season.


Besonders schön dabei Ô Lake mit einer Solo-Piano-Version von The Leftovers von ihrem bald erscheinenden Album Refuge:

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