Tag: Hania Rani

Achtundachtzig – eine Zahl nicht mit dem besten Leumund. Umso dankbarer können wir Nils Frahm sein, der seit vier Jahren den Versuch unternimmt, die Zahl auf die Seite der Guten zu ziehen. Auf die Seite der Musik.

Weil ein Klavier 88 Tasten hat, feiern wir am 88. Tag des Jahres den „Piano Day“. In allen Nicht-Schaltjahren ist das der 29. März, sprich: HEUTE!

Happy Piano Day! (Tolle Website übrigens: www.pianoday.org)

Meine Lieblingspianistin ist Hania Rani – ebenso wie Nils Frahm keine Unbekannte im Kulturklubben. Anlässlich des Piano Day hat Hania Rani vor zwei Stunden Hawaii Oslo veröffentlicht. Seitdem läuft es bei mir in Dauerschleife.

Wenn Hania Rani und Joanna Longić gemeinsam musizieren, nennen sie sich tęskno. Tęskno ist das polnische Wort für „sehnsüchtig“.

Seit einer Woche steht fest: Das Crowdfunding war erfolgreich, das Debütalbum von tęskno kann aufgenommen und gepresst werden. Bis zum Erscheinen vergnügt man sich am besten bei YouTube.

Für alle, die mehr wollen: Hania macht recht ähnliche Musik sowohl solo als auch zusammen mit Dobrawa Czocher („Biała flaga“ ist ein Album für die Endlosschleife). Und Joanna hatte mit Bemine auch schon mal poppigere Tage.

Wer Lust auf ein Konzert bekommen hat, und schneller in Potsdam als in Polen ist, dem sei das Q3 Ambientfest ans Herz gelegt. Hania spielt dort am Sonntag, dem 15. April.

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